Zweites Herbstprojekt: Ethno Weste




So, nun habe ich schon mein zweites Herbstprojekt in die Tat umgesetzt und dieses Mal 
habe ich versucht die einzelnen Arbeitsschritte festzuhalten, damit Ihr einen 
Einblick bekommt, wie sowas bei mir abläuft.


Beim Abpausen nehme ich immer Stecknadeln, damit das Papier nicht verrutscht. 
Unverzichtbar ist für mich das Parallelkopierrädchen von Prym, mit dem man 
gleichzeitig Nahtlinie und Nahtzugabe auf den Stoff bringen kann, so dass
mühsames Nachmessen entfällt. Ich habe eine ältere Version als die, die ich Euch 
verlinkt habe, aber sie tut schon bestimmt 2-3 Jahre ihren Dienst und ich habe
noch nie (!!!) Kreide nachfüllen müssen, obwohl ich damit bestimmt 
schon 50 Kleidungsstücke genäht habe!!!




Wenn ich etwas zugeschnitten habe, fange ich meist gleich an zu nähen ohne 
die Sachen zu heften. Einige von Euch werden darüber sicher den Kopf schütteln, doch 
dafür bin ich einfach zu ungeduldig. Ich nehme stattdessen immer Stecknadeln
oder bei geraden Nähten gar nichts. 

Dieses Mal habe ich mir große Mühe gegeben, damit das Muster gut zusammenpasst. 
Ein paar Millimeter stimmen nicht ganz, aber das finde ich nicht so schlimm. 
Nur beim Hals am Vorderteil habe ich übersehen, dass der Stoff auf einmal ein anderes 
Muster hat, das ist mir beim Zuschneiden überhaupt nicht aufgefallen....




Nähte bügeln finde ich ziemlich lästig, da ich oft zu faul bin das Bügelbrett zu holen 
(Ihr seht, ich bin ein ziemlich fauler Mensch, upsi;o), aber meist trete ich mir 
gedanklich doch in den Allerwertesten, da die Sachen natürlich viel schöner werden, 
wenn man zwischendurch das Bügeleisen schwingt;o)




Die Fransenborte (besteht aus einer Art Samt) habe ich einfach außen auf die Naht
zwischen Unter- und Oberteil genäht. Leider hatte ich nicht mehr genug, um die Weste 
einmal komplett damit zu "umrunden", doch so gefällt es mir auch gut.  




Bündchenware habe ich eigentlich noch nie vernäht vorher, und hatte ein wenig Respekt davor, 
doch das war eigentlich mit am leichtesten. 




Beim Reißverschluss musste ich eine Naht wieder auftrennen, da ich von oben angefangen 
hatte zu nähen, wodurch er unten auf einmal zu kurz war. Beim zweiten Mal hat aber
alles geklappt und hinterher ist mir aufgefallen, dass ich zum ersten Mal solch einen
Reißverschluss vernäht habe, da ich sonst meist mit Nahtreißverschlüssen arbeite.




Auf den beiden letzten Bildern könnt Ihr das gute Stück nun fertig bewundern, bald gibt es 
natürlich auch noch Tragebilder. Ich bin total happy, dass ich momentan so viel zum Nähen 
komme und plane auch schon mein nächstes Projekt. Wahrscheinlich wird es ein Rock 
aus Wolle sein...  






Kommentare :

  1. Ich bin gespannt wie die Weste getragen aussieht und es hat Spaß gemacht dir beim Arbeiten über die Schulter zu gucken! Ich bin übrigens ähnlich faul ;)
    Liebe Grüße
    Katharina

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  2. Hallo Kirsten, das ist ein schöner Blogpost! Ich finde das mit dem Bügeleisen auch immer total lästig...;). Die Weste ist dir jedenfalls prima gelungen!

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